Die Hyperthermie im Lichte der deutschen Gesundheitspolitik

Eröffnungsvortrag des Akademischen Leiters des Berliner Wissenschaftsbundes,

Prof. Dr. rer. pol. Dr. h. c. mult. Reinhard Bauermeister,

Lessing Hochschule zu Berlin


Sehr geehrter Herr Prof. Sommer,
sehr geehrter Herr Prof. Wehner,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich danke der Deutschen Gesellschaft für Hyperthermie für die Möglichkeit als Politologe auf einem Symposium von Medizinern, Medizintechnikern sowie sich mit medizinischen Anwendungen Befassenden das Wort ergreifen zu dürfen. Es ist in der Tat so: Politik bestimmt allenthalben unser Leben. Und wenn es einmal nicht so ist, so fragt sich ein jeder, wie dies denn sein könne. Und wenn man sich mit den eigenen oder von fremder Seite gegebenen Antworten auf eine derartige Eigenbefragung nicht zufrieden geben mag, so entsteht vermutlich ein Interesse daran, zu erkunden, warum dies denn so ist.

Im Bereich der Hyperthermie hatte ich genau diese beiden, sich aufeinander aufbauenden Fragen vor mir, als ich nach einer akribischen durchgeführten Rundabfrage innerhalb des „politischen Berlin" und darüber hinaus auch anderenorts, die Phase der vorbereitenden Recherchen für mein heutiges Referat nahezu ergebnislos beenden musste.

Nahezu bedeutet, dass es trotz Allem – oder gerade ob des kollektiven Nichtantwortens der Befragten – Erkenntnisse und Aspekte gibt, die einer Reflektion bedürfen. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie wir das heutige Kölner Zusammenkommen, neben der Erörterung von Fachwissenschaftlichem, was den Verlauf des Symposiums bestimmen wird, zu Gunsten der weiteren Verbreitung der Hyperthermie-Möglichkeiten nutzen können. Eines kann ich schon jetzt festhalten: Wenn wir es denn nur ernst meinen mit einer im Bewusstsein der Bevölkerung ankommen sollenden Hyperthermie, dann kann dies nur mit Ihrer Aller Engagement gelingen. Gerne befasse ich mich damit, hierzu einige Weghinweise zu geben. Zu mir selbst darf ich anmerken, dass ich in Berlin zumeist mit unterschiedlichen interdisziplinären Fragestellungen befasst bin und im Zuge dessen fachlich hochspezialisierte Persönlichkeiten, unter diesen Universitätsprofessoren, forschende Praktiker und als Quereinsteiger Befähigte, kennenlerne. Die von mir koordinierte und inhaltlich engagiert beförderte, interdisziplinär angelegte Projektarbeit bringt es zumeist im Huckepackverfahren mit sich, dass Spezialisten ihr Beurteilungsspektrum erweitern, sich eingehend mit den Sichtweisen und Einschätzungen anderer Disziplinen befassen und sich anschicken, die eigene von außen her kritisch zu würdigen.

Gerade im Bereich der Hyperthermie ist ein Miteinander von Medizin und Ingenieurwissenschaft, von Elektrotechnik und Elektronik ein Muss, soll es vorangehen. Die Begegnung der Wissenschaftsdisziplinen in einer Sphäre des gemeinsamen Strebens nach Erkenntnisfortschritten bewirkt, dass ein Tüfteln im eigenen Arbeitsbereich ergänzt wird vom Rundblick, den man sich erschließt, wenn man das eigene Tun zur Diskussion stellt und dies nicht nur gegenüber Kollegen der eigenen Forschungsrichtung.

Das Hinterfragen von Thesen, auch durch fachlich Entfernte, schärft die Konturen des Gesagten, schleift spröde disziplinäre Kanten, reduziert Überhöhungen, befördert auf diese Art und Weise die Grundakzeptanz, wobei jeder Experte klugerweise – gleich einer Wolfsmutter, die ihr Junges verteidigt, – die erarbeiteten Detailerkenntnisse zu schützen versteht. Und dass muss auch so sein. In der deutschen Gesundheitspolitik sollte man wissen, dass Fortschritte im Gesundheitswesen, Fortschritte in der Medizin staatlicher Aufmerksamkeit bedürfen. Dies betrifft das Interesse am Wahrnehmen in der Grundlagenforschung beschrittener und noch zu beschreitender Wege, dies betrifft die Anwendung gewonnener Erkenntnisse im breit angelegten Umfang und auch die auf einer möglichst professionellen Vorausplanung beruhende, klug konzeptionierte Herstellung einer allgemein-öffentlichen Wahrnehmung.

Der Staat hat im Rahmen seiner sozialpolitischen Ausrichtung Entwicklungen durch die Bereitstellung von Fördermitteln – und im universitären Bereich auch durch Freistellungen der Professorenschaft von der Lehre zugunsten von Forschungsvorhaben – zu befördern; ich meine, der Staat ist in einer diesbezüglichen Pflicht. Ihnen, meine sehr geehrten Damen und Herren, habe ich mit gleicher Deutlichkeit zuzurufen, dass es an Ihnen, dass es an den Experten liegt, ein Thema gegenüber der Politik markant, nachdrücklich und verständlich zu adressieren.

Ich selbst arbeite gerade an einer Monographie, die die historische Würdigung der Ursprünge der modernen Psychologie und Psychiatrie zum Gegenstand hat. Diese Ursprünge sind in der Zeit zwischen 1850 bis 1900 auffindbar. Es bedurfte einer Zeit von rund 50 Jahren bis an der Berliner Charité die erste Professur für Psychiatrie und Neurologie im damals kaiserlichen  Deutschland eingerichtet werden konnte. Viele waren beteiligt. Und es wurde unsäglich viel individuelle Energie aufgeboten. Es war lohnend, dieses Tun – sowohl für den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt, als auch für die Menschen, die fortan adäquat behandelt werden konnten. Die Chancen und Möglichkeiten, die die mit der Hyperthermie forschend und entwickelnd Befassten den Medizinern offerieren, werden von der etablierten Medizinwissenschaft, von Krankenhausärzten und niedergelassenen Medizinern sowie von der Politik bedauerlicherweise noch immer skeptisch, manchmal sogar ablehnend betrachtet, was per se nicht verwerflich ist, da im Gesundheitsbereich eine besondere Sensibilität im Umgang mit Neuem ein zu beachtendes Gebot ist.

Die soeben angesprochene Skepsis ist aber nicht nur der zu beachtenden und somit anzuwendenden Umsicht geschuldet, sondern Ausdruck von Unkenntnis, da die Hyperthermie noch immer ein nahezu ausschließliches Thema von Fachleuten ist. Schon in der Antike, im alten Ägypten, war erkannt worden, dass Wärme einen therapeutischen Effekt besitzt. Aber erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden die technischen Voraussetzungen für die Erzeugung von Tiefenwärme entwickelt. Man begann über einen heilanwendenden Einsatz elektromagnetischer Felder näher nachzudenken. Aber es dauerte, weitere Jahrzehnte vergingen und es bedurfte eines erheblichen wissenschaftlich-technischen Fortschritts bevor am Patienten – insbesondere bei onkologischen Erkrankungen – , mittels einer heute ausgereiften Behandlungsmethode und unter Einsatz spezieller Technik, ein gezielter Energieeinsatz in der Ausprägung einer komplementären Therapie zur tradierten Chemo- oder Strahlentherapie vorgenommen werden konnte.  Umsicht und Vorsicht im Umgang mit Neuem ist das Eine, die Bereitschaft zur Öffnung für Entwicklungen das Andere. Politik hat hier mitzuhelfen. Ich wiederhole mich bewusst: Die Politik ist im Interesse der Bevölkerung „gefordert".

Öffentlich-finanzierte Förderprogramme und staatliche Aufklärung sind notwendig. Dies entbindet die unterschiedlichen Beteiligten im Bereich der Hyperthermie nicht von eigenen Beiträgen zur allgemeinen Verbreitung der Erkenntnisse über den Einsatz der Chancen und der Grenzen der lokalen, regionalen und kapazitiven Systeme. Es muss erreicht werden, dass sich der Patient per Internet über die verschiedenen Therapieansätze informieren kann, was nur dann geschehen wird, wenn das Thema Hyperthermie in der Öffentlichkeit als seriöse und effiziente Ergänzung im Rahmen schulmedizinischer Anwendungen etabliert ist. Die Hyperthermie, als Ergänzung zur Chemotherapie und / oder Strahlentherapie, gilt erfreulicher Weise bei einer immer weiter steigenden Anzahl an Ärzten als wirkungsvolle Unterstützung ihrer Verordnungen. Dass die Deutsche Krebshilfe die Hyperthermie als „vierte Säule" der Therapien gegen Krebserkrankungen bezeichnet hat, ist gut – besser wäre es, wäre dies auch einer breiten Öffentlichkeit so bekannt. Die im Jahr 2000 gegründete interdisziplinäre Arbeitsgruppe für Hyperthermie innerhalb der deutschen Krebsgesellschaft konnte hieran nichts ändern. Erneut stelle ich fest: Informationen, fachliche, wie solche für Patienten, tun Not. Ich sage es ohne Umschweife: Die Leistungen der auf dem Gebiet der Hyperthermie Tätigen nötigen mir Respekt ab. Erfahrung, Kompetenz und Innovation sind jene charakterisierenden Stichworte, um die auf dem Gebiet der Hyperthermieforschung Engagierten zu beschreiben. Medizinischer Sachverstand und ingenieurwissenschaftlicher Fortschritt wirken zusammen. Sicher bedarf es weiterer disziplinärer und interdisziplinärer Forschungsprojekte und konkreter Vorhaben sowie weiterer Verifikationen und weiterer Falsifikationen, um die Hyperthermie in Deutschland voranzubringen.

Um das Thema der Hyperthermie nachhaltig etablieren zu können, bedarf es aber weitergehender, breiter angelegter und von den Datenerhebungen noch umfangreicherer Analysen, als jener, die bislang vorhanden sind. Es ist erstaunlich, dass im Bundesgesundheitsministerium zum Stichwort „Hyperthermie" keinerlei politische Einwertung abrufbar ist. Man kennt zwar dort den Begriff – immerhin –, kann vage etwas zum Einsatzgebiet der Hyperthermie sagen, aber dann schon erfolgt der Verweis an die Universitäten und die Forschungseinrichtungen sowie die Entwicklungsabteilungen privatwirtschaftlich tätiger Unternehmen. Ich sage: Das Alles ist blamabel. Das ist ein ganz grausames Armutszeugnis, dass sich die Gesundheitsverwaltung des Bundes selbst ausstellt – gleich wer diese als Bundesminister politisch führt.

Die Krankenkassen verhalten sich in einer auch nur schwer verständlichen Weise, wenn sie höchst zögerlich – und zudem nicht einheitlich – die Kosten für Heilanwendungen im Bereich der Hyperthermie – vom Grunde her widerwillig –übernehmen. Die Schwierigkeiten der Hyperthermie liegen zum einen im immer noch begrenzten Anwenderkreis, was sicher auch auf die mit der Hyperthermie verbundene aufwendige Technik und deren Anschaffungskosten zurückzuführen ist, und zum anderen an den quantitativ begrenzten Indikationen, was darauf zurückzuführen ist, dass noch immer von der schwierig erzielbaren Erwärmbarkeit der meisten Tumore ausgegangen wird. Sicher, es gibt diese Probleme, aber wo gibt es nicht vergleichbare Situationen? Es gibt sie immer, wo exakt jenes nicht anwendbar ist, was millionenfach erprobt ist. In der Medizin kommt es – Gott sei Dank – noch immer auf den Einzelfall an. Jeder Patient ist individuell zu beurteilen, jeder onkologische Fall ist ein besonderer. Die Haltung, dass nicht jeder Tumor mittels der Hyperthermie beeinflussbar ist, begrenzt durch die bedauerlicherweise hieraus abgeleitete Relativierung die Verbreitung der Hyperthermie als solche, wie  auch die Zahl jener Patienten, für die die Hyperthermie vorgesehen ist und die mittels dieser eine gesundheitliche Verbesserung ihrer Situation erfahren könnten.

Die Hyperthermie hat bis heute kein Alleinstellungsmerkmal erreicht, womit es schwer ist im öffentlichen Bewusstsein eine signifikante Position zu erlangen. Auch der Einsatz der kapazitiven Hyperthermie, fern einer Ergänzung zur tradierten Schulmedizin, nämlich im Rahmen alternativer Therapiekonzepte und in Kombination mit weiteren komplementärmedizinischen Verfahren bewirkte, dass die Hyperthermie im Bereich der westlichen Medizin bislang keine weit verbreitete Verankerung erfuhr. Wer sich für die Hyperthermie stark macht, dem sind nicht durchgängig anerkennende Reaktionen seines Gegenübers gewiss, sondern er muss gewahr sein, dass er die Hyperthermie und sodann sein eigenes Bekenntnis zu dieser zu rechtfertigen hat. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Durchsetzung innovativer medizinischer Vorhaben, kommt der Psychologie eine erhebliche Bedeutung zu, wenn es um die Verbreitung einer Methodik geht und um deren Etablierung in der Öffentlichkeit.

Wir müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie wir den fachwissenschaftlichen Auseinandersetzungen und stetigen Fortentwicklungen sowie den in den Verbänden erfolgenden Detailerörterungen einen aktiven und insbesondere breit angelegten Lobbyismus hinzufügen können, der einerseits auf die Politik, die Kassen, die Ärztevereinigungen und auf die öffentliche Meinung abzielt. Die Etablierung einer breit angelegten Akzeptanz verlangt die Bereitstellung finanzieller Ressourcen, die vom Bereitstellenden keineswegs im Sinne einer kaufmännischen Kalkulation vergeben werden können, da eine derartige Breitenarbeit nie zu einem unmittelbaren  Zusammenhang zwischen eingesetztem Kapital und Renditen für den Mittelbereitstellenden führen wird.

Auch die Etablierung von Hochschulprofessuren mit der akademischen Denomination für Hyperthermie sind jene Meilensteine, an die ich denke, wenn es um die Schaffung und Verankerung eines in breiten Schichten der Bevölkerung zu verankernden Kenntnisstandes über die „Möglichkeiten der Hyperthermie" geht.

In Berlin, meiner Heimatstadt, wirkt Prof. Dr. Wust, in München Prof. Dr. Issels. Gemeinhin gelten beide als die im Zusammenhang mit der Hyperthermie Bedeutsamen, zumindest dann, wenn man bei Krankenkassen und Ärzteverbänden nachfragt. Wer sich näher mit der Hyperthermie befasst, stellt fest, dass es eine Vielzahl von Medizinern und Ingenieuren gibt, deren Namen, bezogen auf ihre Leistungen und deren sonstiges beförderndes Engagement, einer gleichgewichtigen Erwähnung bedürften. Nutzen Sie extensiv – auch in der Öffentlichkeitsarbeit – die vorhandenen Studien und die Ergebnisse der Grundlagenforschung. Sprechen Sie nicht nur in Fachkreisen von der Hyperthermie im Kontext zur Immunologie, weisen Sie hier auf Prof. Dr. Schmidt, den ehemaligen Leiter des Klinikums der Justus-Liebig-Universität Gießen, hin, erwähnen Sie die Hyperthermie im Kontext zu chronischen Krankheiten und Hautkrankheiten, verweisen Sie hier stellvertretend auf die Professoren Scherf und Meffert aus Berlin, und erwähnen Sie die Krebs-Mehrschritt- Therapie nach von Ardenne, die von Yokoyama in Tokio an über eintausend Patienten untersucht wurde.

Die an diesem Symposium Teilnehmenden, gleich ob als Referenten oder als fachlich interessierte Zuhörer, bekunden, dass die Hyperthermie eine Disziplin ist, die wesentliche Beiträge zur weiteren Abrundung des schulmedizinischen Wissens erbringt.  Mediziner, die einen größeren Radius schlagen, jene, die westliche und fernöstliche Medizin gleichermaßen im Fokus haben, bereichern mit ihrem Wissen um die Verschiedenartigkeit von Heilmethoden und -anwendungen den Diskussionsprozess im Bereich der Hyperthermie. Ich appelliere an einen jeden von Ihnen: Sorgen Sie mit dafür, dass es nicht nur im fachwissenschaftlichen Sinn vorangeht. Bringen Sie sich in den Foren der politischen Parteien ein, die diese auch zur Gesundheitspolitik – teilweise auch offen für Bürger ohne Parteizugehörigkeit – etabliert haben. Werben Sie für die Hyperthermie, indem Sie bei Multiplikatoren, zum Beispiel bei den Rotariern oder in den Lions-Clubs, Veranstaltungsnachmittage oder -abende anregen, besser noch selbst als Referent gestalten. Etablieren Sie in Ihrem Umfeld einen Meinungsbildungsprozess. Sorgen Sie dafür, dass man über die Hyperthermie redet. Geschieht dies, so wird es eine Wirkung zeitigen – seien Sie dessen gewiss.

Wir Professoren sollten über Examensarbeiten, Promotions- und Habilitationsthemen, über Veröffentlichungen, populär-wissenschaftliche Veranstaltungen, durch Internet-Präsenzen und vielem anderen mehr bewusste, zielgerichtete, aufklärende Werbung für die Hyperthermie etablieren. Es führt kein Weg daran vorbei: Wir müssen das Thema der Hyperthermie im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern. Neben den entwickelten und guten Kontakten zur Hufelandgesellschaft und den von dorther möglichen Vernetzungen sind noch zahlreiche weitere Plattformen zu erschließen und sodann zu nutzen, insbesondere ist eine enge lobbyistische und somit nahezu permanente Verbindung zu den Ärzteverbänden, den Krankenkassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen herzustellen. Es gilt also im breit angelegten Stil einen Lobbyismus zu etablieren, damit extensiv über das, was Hyperthermie zu leisten vermag, gesprochen wird. Natürlich benötigt man hierfür handelnde Persönlichkeiten und finanzielle Ressourcen – ich rede keineswegs davon, dass das was notwendig ist, einfach ist – ganz im Gegenteil: der Weg ist steinig, aber er ist notwendig, er ist mit Elan, also geradezu beherzt zu begehen und er wird – seien Sie sich dessen ganz sicher – zum Ziel führen.

Sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten, fragen Sie nach und fragen Sie an. Seien Sie entschlossen. Und seien Sie voller Zuversicht, denn Sie propagieren eine Thematik, die zusammen mit tradierten Behandlungen Patienten zu deren individuellem Vorteil gereichen wird. Sicher ist, dass sich die Hyperthermie auch in Zukunft weiterentwickeln wird, dass weiterhin klinisch geforscht wird, um dem Ziel einer etablierten Regelversorgung näher zu kommen. Hierfür ist es notwendig Entwicklungen auf dem Gebiet der Hyperthermie effizient zu fördern, um sämtliche Potentiale zu erschließen. Es bedarf weiterer Untersuchungen, um das Vorhandene, das Ausgereifte zu verfestigen und zu erweitern. Wir sollten offensiv die Hyperthermie als etwas Neues, als etwas mit viel Potential benennen, als etwas, das in bestimmten Bereichen begründet zum Einsatz kommen kann. Es gilt einzufordern, dass die Anwendung der Hyperthermie künftig eine geradezu selbstverständliche Krankenkassenleistung ist.

Mit anderen Worten: Ich möchte zur Weiterentwicklung und zur Anwendung der Hyperthermie, somit zu einem Tun zum Nutzen für die Patienten ausdrücklich ermuntern und Sie gerne dabei – wenn ein solches Begehren an mich herangetragen würde – als ein aktiv Einflussnehmender unterstützen.
Vielen Dank.



Reinhard Bauermeister ist als „Honorarprofessor für Europäische Geschichte und Politische Wissenschaft" am unter anderem vom deutschen Auswärtigen Amt finanzierten „Bulgarisch-Rumänischen interuniversitären Europazentrum" (BRIE) der staatlichen bulgarischen „Rusenski Universität ‚Angel Kanchev’ (European University of Ruse)" tätig; „BRIE" ist ein Programmbestandteil des EU-Stabilitätspaktes für Südosteuropa.

Prof. Dr. Bauermeister ist Akademischer Leiter des Berliner Wissenschaftsbundes, eines Zusammenschlusses interdisziplinär tätiger Wissenschafter, und Senator ad honorem der Lessing Hochschule zu Berlin.

heckel
Celsius 42+

Hydrosun

WBH TEC LLC

Onco Therm
Forum Medizin
KONTAKT  |   AGB  |   IMPRESSUM
Webdesign und CMS